Am 9. Oktober 2021 fand der Tag der Landesgeschichte Rheinland-Pfalz

digital und in Präsenz im Weiterbildungszentrum Ingelheim statt. Das Schwerpunktthema lautete „Mittelalter digital“. 

Der Tag der Landesgeschichte versteht sich als ein Forum für alle, die sich in Rheinland-Pfalz mit der Landesgeschichte beschäftigen. Ausrichterin ist die Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz.

Wie schon beim 1. Tag der Landesgeschichte im Jahr 2018 in Koblenz präsentierte die Gesellschaft – vertreten von Präsident Professor Dr. Bernhard Schneider, Trier, Geschäftsführerin Gabriela Hart, Mainz, und Maren Baumann, Wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte der Universität Trier – auch am 2. Tag der Landesgeschichte ihre Arbeit im Rahmen des Markts der Möglichkeiten.

Am Stand erhielt man eine Publikationsübersicht, Werbeflyer sowie Informationen über kommende Veranstaltungen oder konnte die Veröffentlichungen der Gesellschaft und eine digitale Präsentation über deren Wirken ansehen.


Die Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte lädt sehr herzlich zur folgenden Tagung ein:

Neuaufbrüche und Friktionen

200 Jahre Oberrheinische Kirchenprovinz 1821-2021

4. bis 6. November 2021 in der Katholischen Akademie, Wintererstr. 1, 79104 Freiburg

Unsere Gesellschaft beteiligt sich inhaltlich und finanziell, da drei unserer Trägerbistümer (Fulda, Limburg und Mainz) historische bzw. auch noch aktuelle Verbindungen zu dieser Kirchenprovinz aufweisen. Sie finden das Programm zu dieser sehr ansprechenden und vielfältigen Tagung sowie Hinweise für die Anmeldung auf dem Flyer.

Flyer Neuaufbrüche und Friktionen


Den Dom als „sakralen Kosmos“ gewürdigt

Professor Andreas Odenthal hielt Festvortrag bei Jahrestreffen der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte

Am 1. September lud die Speyerer Bistumsgruppe der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte zu einer Festveranstaltung im Speyerer Dom ein. Geehrt wurden die beiden Professoren Dr. Kurt Andermann (Freiburg/Breisgau) und Dr. Gerhard Fouquet (Kiel). Der Präsident der Vereinigung, Professor Dr. Bernhard Schneider (Trier) übergab den beiden Historikern die Ehrengabe der Gesellschaft. Den Festvortrag zum Thema „Gottesdienst an der Saliergrablege. Zur Liturgie am Speyerer Dom im späten Mittelalter“ hielt Professor Dr. Andreas Odenthal (Bonn). Für die musikalische Gestaltung der Feier, bei der Weihbischof Otto Georgens die Eröffnung und das Schlusswort übernahm, sorgte Domorganist Markus Eichenlaub.

Hier finden Sie den vollständigen Bericht der Bischöflichen Pressestelle Speyer

Foto: Professor Dr. Bernhard Schneider (Mitte) ehrt Dr. Kurt Andermann (rechts) und Dr. Gerhard Fouquet (links). ©Domkapitel Speyer 


Festveranstaltung mit Verleihung der Ehrengabe im Speyerer Dom

Die Bistumsgruppe Speyer lädt Sie herzlich ein zur Festveranstaltung am Mittwoch, 1. September 2021, 18:00 Uhr, im Dom zu Speyer. Professor Andreas Odenthal, Bonn, hält den Festvortrag „Gottesdienst an der Saliergrablege. Zur Liturgie am Speyerer Dom im späten Mittelalter“. Im Anschluss verleiht Präsident Prof. Dr. Bernhard Schneider die Ehrengabe der Gesellschaft. Die musikalische Gestaltung übernimmt Domorganist Markus Eichenlaub.

Während der Veranstaltung sind die aktuellen Corona-Regeln einzuhalten. Bitte beachten Sie, dass Sie sich zur Veranstaltung mit Ihren Kontaktdaten beim Bistumsarchiv Speyer anmelden müssen.
Telefon: 06232 / 102-388
E-Mail: bistumsarchiv@bistum-speyer.de

Sollte die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz in Speyer am 1. September den Wert von 35 überschreiten, ist beim Einlass ein Nachweis über eine Impfung, Genesung oder einen Test vorzulegen.

Einladung


Reichstag – Reichsstadt – Konfession. Worms 1521

Tagung im Haus am Dom, Worms
Freitag, 18. Juni 2021 – Samstag, 19. Juni 2021

Im Jahr 2021 jährt sich der berühmte Wormser Reichstag zum 500. Mal, auf dem Martin Luther unter Berufung auf sein Gewissen vor Kaiser und Reichsständen den kirchlich geforderten Widerruf seiner Reformschriften verweigerte. Auch das antilutherische Wormser Edikt konnte den Siegeszug der Reformation im Reich nicht aufhalten.

Das Jubiläumsjahr nimmt die Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte zum Anlass, auf den Reichstag von 1521 und die nachfolgende Ausbildung diverser Konfessionskulturen in Worms zu schauen. Im Zentrum stehen zum einen die rechtliche Institution und die zeremonielle Ausgestaltung des Reichstags sowie die Situation der Reichsstadt Worms. Zum anderen wird das konfessionelle Mit- und Nebeneinander in Worms bis zum „Wormser Memorandum“ im Jahr 1971 in den Blick genommen.

Einen besonderen Programmpunkt bildet der öffentliche Vortrag von Prof. Dr. Volker Leppin, Tübingen/Yale.

in Kooperation mit:

  • Akademie des Bistums Mainz, Erbacher Hof
  • Altertumsverein Worms
  • Bistum Mainz, Institut für Mainzer Kirchengeschichte
  • Domgemeinde St. Peter Worms
  • Johannes Gutenberg-Universität, Historisches Seminar, Arbeitsbereich Neuere Geschichte
  • Stadt Worms
  • Treffpunkt am Dom – City und Touristenseelsorge Worms

Aktualisierung vom 1. Juni 2021: Die Tagung findet aufgrund der noch hohen Inzidenzen in Worms und der bleibenden unwägbaren Entwicklung in den nächsten Wochen in rein digitaler Form (Videokonferenz) statt. Bereits angemeldete Personen bleiben auch für die digitale Form angemeldet und erhalten in den nächsten Tagen eine Benachrichtigung zu den technischen Einzelheiten per E-Mail.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie im Flyer zum Download:

Programm

Den öffentlichen Abendvortrag „Der Wormser Reichstag 1521, die causa Lutheri und der Anfang vom Ende der Einheit der Kirche“ von Professor Dr. Volker Leppin, Tübingen/Yale, im Wormser Dom können Sie nun auf youtube nachhören.

Der Bericht zur Tagung ist auf H-Soz-Kult erschienen.


Bistum und Hochstift Speyer um 1500

Zwar kann die Jahrestagung nicht in gewohnter Form vor Ort stattfinden, doch lädt die Bistumsgruppe Speyer herzlich ein zu einer digitalen Tagung am 

Freitag, den 9. April 2021

Sie müssen sich nicht anmelden, sondern können einfach mit dem Zugangslink teilnehmen:
https://konferenz.bbb3.de/b/kan-cvt-e4e-ayw

Programm

9:30 Uhr: Begrüßung und Eröffnung (Prof. Dr. Hans Ammerich, Neustadt/W)

9:45 Uhr: Die Speyerer Bischöfe Raban und Ludwig von Helmstatt – das Reich und die Kurpfalz im 15. Jahrhundert (Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhard Fouquet, Kiel)

10:30 Uhr: Matthias Ramung – Bischof von Speyer und Kanzler der Kurpfalz (Prof. Dr. Kurt Andermann, Freiburg/Br.)

11:15 Uhr: Diskussion der beiden Vorträge

11:45 Uhr: Pause

12:00 Uhr: Die Klosterlandschaft im späten Mittelalter (Dr. Martin Armgart, Speyer)

12:45 Uhr: Schlussdiskussion

Einladung

Handout zum Vortrag von Professor Fouquet, Die Speyerer Bischöfe Raban und Ludwig von Helmstatt – das Reich und die Kurpfalz im 15. Jahrhundert


Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 72 (2020)

Pünktlich zum Nikolaustermin ist der neue Jahresband des Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte erschienen und an die Mitglieder verschickt worden.

Er bietet aufs Neue ein buntes Spektrum kirchengeschichtlicher Forschung; der zeitliche Rahmen reicht von der frühen Stauferzeit (Erzbischof Arnold I. von Trier) bis ins ausgehende 20. Jahrhundert (Errichtung des Bistums Erfurt). Gleich zwei Beiträge befassen sich mit dem Wirken des Apostolischen Nuntius Eugenio Pacelli, des späteren Papstes Pius XII. Menschlich tief berührend ist die Analyse von Feldpostbriefen aus dem Ersten Weltkrieg, die sich im Archiv des Mainzer Priesterseminars erhalten haben. Auch wenig bekannte Kontroversen wie die Zölibatsproblematik im Nassau des 19. Jahrhunderts werden in den Blick gerückt. Vier Vorträge der 71. Jahrestagung der Gesellschaft, die 2019 in Trier stattfand und die „Zeitenwende 1919“ thematisierte, werden im Druck vorgelegt 

Inhaltsverzeichnis

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